Sie beurteilten sein Können, bevor er ein Wort sagte

Oktober 13, 2026
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Was ein Experiment mit Bärten und Schnurrbärten über den ersten Eindruck verrät – und warum du deinen Schnurrbart so tragen solltest, wie er dir gefällt.

Schau dir den Mann auf dem Foto an. Wirkt er selbstbewusst, ernst oder wie jemand, der an der Bar genau weiß, was er bestellen will?

Du hast ihn noch kein Wort sagen hören. Du weißt nichts über seinen Beruf, seinen Humor oder darüber, ob du ihm deine Pflanzen zum Gießen anvertrauen würdest. Trotzdem hast du beim Blick auf sein Gesicht vielleicht schon eine Vorstellung davon, wie er so ist. Genau das macht Bärte und Schnurrbärte so interessant: Schon eine kleine Veränderung im Aussehen kann beeinflussen, was wir in einen Menschen hineinlesen.

Als der Bart mit zum Vorstellungsgespräch kam

Für eine 1990 veröffentlichte Studie ließen die Forscherinnen J. Ann Reed und Elizabeth M. Blunk 228 Führungskräfte, die an Personalentscheidungen beteiligt waren, Tuschezeichnungen von sechs männlichen Bewerbern beurteilen. Die Zeichnungen zeigten glatt rasierte Varianten sowie Varianten mit Schnurrbart oder Bart. Bewertet wurden unter anderem Kompetenz, Persönlichkeit und Gelassenheit.

Die Forscherinnen berichteten, dass die Männer mit Bart oder Schnurrbart insgesamt einen positiveren Eindruck hinterließen. Gemessen wurden allerdings Urteile über Zeichnungen, nicht die tatsächliche Eignung für einen Job.

Reed und Blunk, 1990

Genau das ist der interessante Punkt: Die Bewerber hatten noch keine einzige Fähigkeit bewiesen. Ihr Aussehen sprach aber schon für sie.

Es kommt auch darauf an, wer dich beurteilt

Eine 2003 veröffentlichte Studie aus Brasilien zeigte ein anderes Bild. In dem Teil, der sich mit der Bewerberauswahl befasste, bevorzugten 50 Personalverantwortliche glatt rasierte Varianten gegenüber solchen mit Schnurrbart, Kinnbart oder Bart.

De Souza und Kollegen, 2003

Zusammen erinnern die Studien daran, dass der Eindruck von Bärten und Schnurrbärten vom jeweiligen Umfeld abhängt. Daraus lässt sich keine verlässliche Regel für die Jobsuche, das nächste Date oder den Charakter eines Menschen ableiten. Dein Rasierer ist schließlich kein Karriereberater.

Uns interessiert vor allem, dass du den Look wählen kannst, auf den du selbst Lust hast. Wenn du darauf wartest, dass jeder Fremde deinen Schnurrbart gut findet, wirst du ziemlich viel Zeit vor dem Spiegel verbringen.

 

Dein Rasierer ist kein Karriereberater. Und dein Schnurrbart muss nicht jedem gefallen.

 

Dein Schnurrbart kann dein Markenzeichen sein

Betrachte deinen Schnurrbart als persönliche Handschrift. Breit und natürlich zur Seite gekämmt, mit leichtem Schwung oder als ausgeprägter Handlebar mit nach oben gezwirbelten Enden: Er kann zu einem Merkmal werden, das du gerne trägst. Er muss nicht aussehen wie der von irgendjemand anderem. Und du brauchst ganz sicher kein Gremium, das ihn absegnet.

Außerdem gibt es deutlich mehr Möglichkeiten als »einfach lassen« oder »alles abrasieren«. Kämmst du die Haare von der Mitte nach außen, wird mehr von der Oberlippe sichtbar. Gibst du den Spitzen eine andere Richtung, verändert sich die ganze Form. Sind sie lang genug, lassen sie sich zu den offenen, nach oben gebogenen Schwüngen eines Handlebar-Schnurrbarts formen.

Für die Arbeit kannst du ihn dezenter tragen und die Form stärker betonen, wenn dir danach ist. Entscheidend ist, ob dir gefällt, was du siehst, und ob du dich damit auch an einem ganz gewöhnlichen Tag wohlfühlst.

 

 

Ein guter Schnurrbart gehört nicht ins Sandwich

Die Begeisterung lässt schnell nach, wenn dein Schnurrbart bei jedem Schluck im Kaffee hängt. Oder wenn die eine Spitze perfekt sitzt und die andere offensichtlich eigene Pläne hat.

Bevor du entscheidest, dass dir der Look nicht steht, gib dem Styling eine echte Chance. Fang mit sauberen, trockenen Barthaaren an. Kämme sie von der Mitte nach außen, entscheide, wohin die Spitzen zeigen sollen, und arbeite eine kleine Menge Schnurrbartwachs nach der jeweiligen Anwendungsempfehlung ein. Verteile es mit dem Kamm und bring die Spitzen anschließend mit den Fingern in Form. Gib nur dort etwas Wachs nach, wo du es noch brauchst.

Für einen natürlichen Look reichen eine saubere Kontur und Haare, die vom Mund wegzeigen. Für einen Handlebar formst du die vorhandene Länge zu offenen Bögen. Wachs hilft, die Form zu halten. Die fehlenden Zentimeter für einen längeren Stil kann es dir allerdings nicht wachsen lassen.

Mach ein Foto bei normalem Licht und schau es dir später noch einmal an. Erkennst du dich in dem Look wieder? Das hilft dir mehr, als vom Badezimmerspiegel eine Vorhersage darüber zu erwarten, was jeder Mensch denken wird, dem du begegnest.

Für die richtige Form brauchst du die richtigen Werkzeuge

Im MANEFORGE Stache Boss Kit stecken zwei Tangaroa 2Go Wachse und der Maestrocomb. So kannst du ausprobieren, was zu deinem Schnurrbart passt, und zwischen zwei Haltestärken wählen.

  • Tangaroa Medium 6/10 bietet mittleren, flexiblen Halt für das tägliche Styling und einen natürlichen Schwung zur Seite. 
  • Tangaroa Strong 9/10 bietet starken Halt für rebellische Härchen und markantere Formen. Du kannst es auch unterwegs auftragen, ganz ohne Föhn. 
  • Mit dem Maestrocomb aus Edelstahl bringst du die Haare in die gewünschte Richtung und verteilst das Wachs gleichmäßig. Sein Flaschenöffner kommt zum Einsatz, wenn der Schnurrbart sitzt.

 

Beide Wachse sind 100 % natürlich und duften durch ätherische Öle, ohne synthetische Duftstoffe. Bienenwachs gibt ihnen Struktur, bei Strong kommt zusätzlich Carnaubawachs dazu. Die handlichen Sticks passen in die Hosentasche, damit du die Form auch unterwegs nachbessern kannst. Die Angaben 6/10 und 9/10 bezeichnen die Haltestärken auf unserer eigenen Skala.

Trag deinen Schnurrbart locker und natürlich oder gib den gezwirbelten Enden mehr Kontur. Wachsen lassen hast du ihn schon. Jetzt kannst du entscheiden, was du daraus machst.

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Mit unserer 60-Tage-Geld-zurück-Garantie. Die Bedingungen findest du auf der Produktseite.

Du kannst nicht bestimmen, welchen ersten Eindruck sich jeder von dir macht. Aber du kannst entscheiden, mit welchem Schnurrbart du auftauchst.